Wohnung einrichten - Welchen Wohnstil?

Mithilfe von Möbeln, Wandfarben und Deko-Elementen können Sie sich die schönsten Seiten ferner Länder nach Hause holen, einen privaten Sehnsuchtsort schaffen und Ihrer persönlichen Interpretation von Ästhetik Ausdruck verleihen. Welche verschiedenen Wohnstile es gibt, welche typischen Merkmale sie kennzeichnen und welche Raumwirkung sie haben, erfahren Sie im Folgenden.

Design im Vintage Look – Was es darüber zu wissen gibt.

Vintage, Shabby Chic und Used Look haben etwas gemeinsam: Sie rücken Möbel und Accessoires in den Vordergrund, die kleine Schönheitsflecken und Alterserscheinungen haben. So macht der moderne Einrichtungsstil aus Altem etwas Neues. Dabei bedeutet ‚vintage‘ soviel wie altmodisch, ’shabby‘ meint schäbig oder abgetragen und ‚used‘ heißt übersetzt ‚gebraucht‘. Man darf den Möbeln und Accessoires des modernen Einrichtungsstils ruhig ansehen, dass sie nicht neu sind. Gebrauchsspuren wie Kratzer, Kerben im Porzellan oder Holz mit abgeplatztem Lack wirken charmant und verleihen dem modernen Einrichtungsstil eine Geschichte.

Dabei ist nicht alles vintage, was antik aussieht. Neue Möbel werden speziell behandelt, damit sie einen altertümlichen Touch bekommen. Altes und vermeintlich Altes für den modernen Einrichtungstil gibt es auf dem Flohmarkt, im Möbelladen oder mit ein bisschen Glück auf Großmutters Dachboden.

Was ist typisch für den Vintage-Wohnstil?

Eine Wohnung im Vintage-Stil ist sehr persönlich: Lieblingsteile, Sammlerstücke, Flohmarktfunde und Kellerschätze machen aus Ihrem Zuhause ein unverwechselbares Heim. Das Ambiente ist dank detailverliebter Dekoration und Raritäten einzigartig, romantisch und behaglich.

Welche Farben, Muster und Materialien gehören dazu?

Charakteristische Farben für den Vintage-Stil sind Pastelltöne wie ein zartes Rosa, Türkis oder Flieder, aber auch „Dusty Colours“, also diesige Farben, wie ein dunkles Petrol oder ein angegrautes Ocker. Damit Ihr Zuhause nicht zu bunt und durcheinander wirkt, setzen Sie am besten auch gebrochenes Weiß und Grau ein. Diese ruhigen Hintergrundtöne bringen die Farben auf Kissen, Sofas, Tapeten und Tischwäsche erst so richtig zum Strahlen. Vor allem florale Muster sind charakteristisch für den Vintage-Stil. Doch auch Pünktchen, Unis, Streifen oder Patchwork passen in Ihr nostalgisches Heim. Materialien mit Patina erwecken die Vergangenheit zum Leben: Leinen, Holz, Emaille und Metall bringen gemütlichen Charme in Ihr Zuhause.

Wohnaccessoires in Strick- und Häkeloptik

Maschenware in zünftiger Optik passen perfekt zum Vintage-Stil. Ob als Kissenbezug, Decke oder Untersätzer: Wohnaccessoires in Strick- und Häkeloptik gibt es in nahezu allen Farben, Formen und Größen, sie verleihen jedem Raum eine warme und gemütliche Atmosphäre und besitzen diesen altmodischen Charme, der so typisch ist für den Vintage-Stil.

Welche Möbelstücke passen zum nostalgischen Stil?

Mit den richtigen Möbelstücken kann Ihr Heim wie eine Kulisse für die Fernsehserie „Downton Abbey“ wirken. Doch Originale und Raritäten aus längst vergangenen Zeiten sind selten und teuer. Inzwischen produzieren aber viele Hersteller Möbel im Retro-Look, Stichwort Shabby Chic: Kratzer, Schrammen und abgeblätterter Lack gehören zum Vintage-Stil einfach dazu. Ergänzen Sie Ihre Einrichtung mit Accessoires wie zum Beispiel Goldrahmen, Kissen mit Spitzenbordüre und bestickten Lampenschirmen.

Behaglichkeit mit Liebe zum Detail

Mundgeblasene Glasvasen, feine Silberdekoration, bestickte Stoffservietten, Kerzen, Kissen und Decken: Accessoires im Vintage-Stil schaffen schnell eine gemütliche Atmosphäre. Dass es sich dabei oft um maschinell in Serie produzierte Ware handelt, fällt kaum auf.

Was sind Vintage-Möbel?

Der Begriff „vintage“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „hervorragend“, „altehrwürdig“, „alt“ oder „erlesen“. Und genau das sind Vintage-Möbel auch: Originale, gebrauchte Design-Möbel aus den 1920ern bis zu den 1970ern, die deutliche Gebrauchsspuren aufweisen und oftmals in Manufakturen hergestellt wurden. Heute sind diese Möbelklassiker vor allem aus den Richtungen Jugendstil, Art Déco, Bauhaus, Industriedesign und dem sogenannten „skandinavischen Design“ beliebt.

Vintage-Möbel haben ihren Reiz

Vintage-Möbel zeichnen sich durch das Unperfekte aus: Der Zahn der Zeit hat deutlich seine Spuren hinterlassen, die Farben sind verblasst und die Patina ist auf natürliche Weise entstanden. Diese Möbel haben eine Geschichte zu erzählen! Zudem sind sie oft nur in limitierten Bauserien hergestellt worden, was den Sammelreiz ausmacht.

Vintage-Möbel haben ein zeitloses Design, das auch heute noch eine gute Figur macht und sich über die Jahre bewährt hat. Auch stecken oft echte Handarbeit, hochwertige Materialien und eine ausgezeichnete Verarbeitung in Vintage-Möbeln.

Vintage ist Shabby und Shabby ist Vintage?

Falsch! Vintage- und Shabby-Look scheinen sich auf den ersten Blick zu ähneln, denn beide Stile zeichnen sich durch einen markanten Retrolook aus. Doch der Unterschied ist gewaltig: Wo Vintage-Möbel gealterte, authentisch restaurierte Klassiker sind, so kann man Möbel im Shabby Look als „billige Repliken“ betiteln. Denn Shabby-Möbel sind junge Möbelstücke, die künstlich auf alt getrimmt werden. Daher sind sie preislich oft zwar viel günstiger zu erwerben – besitzen aber meist nicht den Charme echter Klassiker.

Viele Möbel (sowie Accessoires und Kleidungsstücke) werden heute fälschlicherweise als vintage bezeichnet, nur um den Preis künstlich nach oben zu treiben. Wer also nicht auf eine billige Kopie oder sogar eine Fälschung reinfallen will, sollte sich vorher schlau machen, Preise vergleichen und auf eine gute Beratung setzen.

Die Wohnung stilvoll im Vintage-Stil einrichten

Wer seine Wohnung mit alten Klassikern im Vintage-Look einrichten will, liegt voll im Trend und kann durchaus Stil beweisen – oder voll daneben greifen. Generell gilt: Falsch oder richtig gibt es nicht, sondern es muss einem selber gefallen. Doch zu viele alte Schmuckstücke unterschiedlicher Epochen und Stile, die wahllos nebeneinander platziert werden, verunstalten den Wohnraum und machen ihn schnell zu einem überladenen Museum. Am besten wirken die Klassiker in Kombination mit schlichten, modernen Möbeln. Warum nicht eine Gruppe Eames Chairs, gerne in verschiedenen Farben und mit sichtbaren Gebrauchsspuren, mit einem schlichten Tisch in Weiß kombinieren? Einzelne, auffällige Teile brauchen zudem genügend Raum, um ihre Wirkung zu entfalten. Ähnliche Stile, Farben oder Themen am besten in Gruppen zusammenstellen, um einen spannenden Look zu kreieren!

Einige der begehrtesten Vintage-Designer sind:

  • Alvar Aalto
  • Marcel Breuer
  • Le Corbusier und Charlotte Perriand
  • Charles und Ray Eames
  • Walter Gropius
  • Arne Jacobsen
  • Frank Lloyd Wright
  • Ludwig Mies van der Rohe
  • Verner Panton
  • Thonet
  • Wilhelm Wagenfeld

 

Wer Schätzchen von diesen Ikonen kaufen möchte, sollte am besten auf Flohmärkte, Second-Hand-Läden, Antikshops, Auktionshäuser, spezialisierte Händler und Online-Shops setzen. Ihr seht: Die Auswahl ist riesig. Mit etwas Geduld wird man also durchaus fündig.

Vintage in allen anderen Bereichen des Lebens

Vintage  bezeichnet bei Kleidung, Möbeln, Musikinstrumenten, Schmuck, Accessoires, Bildern, Fahrzeugen oder anderen Gebrauchsgegenständen ein Erscheinungsbild, das wirkt, als sei der Gegenstand auf dem Flohmarkt gekauft oder vererbt worden. In der Mode versteht man unter Vintage ein Kleidungsstück aus einer älteren Kollektion eines Designers. Der Begriff leitet sich vermutlich von der Verwendung in der Weinkunde ab, wo Vintage den Jahrgang oder die Lese eines Weines bezeichnet.

Bei den großen Modehäusern wurden Vintagekollektionen wesentlich durch einen Auftritt der Filmschauspielerin Julia Roberts bei der Oscar-Verleihung 2001 in einem fast 20 Jahre alten Kleid von Valentino gefördert. Seit einiger Zeit werden auch klassische Parfüms, die seit langer Zeit auf dem Markt sind, wie etwa Chanel Nº 5, als Vintage bezeichnet.

In der Fotografie bezeichnet man Aufnahmen im Stil der 20er bis 60er Jahre als Vintage.

Stilrichtung Shabby Chic – Was es darüber zu wissen gibt.

 

Wörtlich übersetzt bedeutet Shabby Chic zwar „schäbiger Schick“, in Wahrheit ist dieser Stil aber alles andere als schäbig, nämlich eine gekonnte Mischung aus Erbstücken, Flohmarkt-Schnäppchen und Selbstgemachtem. Wir stellen den Stil vor.

Die Namensgeberin des Shabby Chic, Rachel Ashwell, liebt Schnäppchen vom Flohmarkt, Erbsachen, von denen man sich nicht trennen mag, und schicke neue Einzelstücke. Genau diese Mischung macht den Shabby Chic aus, denn der Shabby Chic ist eine Kombination aus Altem, Neuem und Kuriosem. Hinzu kommen verhaltene Eleganz und eine unverkennbar feminine Note. Diesen lieblichen Charakter verleihen dem Stil edle und wertvolle Accessoires, schimmernde Materialien oder antike Möbel. Besonders charakteristisch für den Shabby Chic sind natürliche oder künstlich herbeigeführte Gebrauchsspuren wie abgeplatzer Lack, scheinbar unbearbeitetes, grobes Holz und Textilien mit Mustern längst vergangener Tage.

Shabby Chic als Lebens- und Wohnstil

Möbel im Shabby Chic Stil

Wohnen im Shabby Chic heißt wohnen mit Vintage Möbeln. Diese sind erkennbar alt: Gebrauchsspuren wie abblätternder Lack, Schrammen, Kratzer und Kerben sind feste Bestandteile des Shabby Chics. Allerdings sind nicht alle Vintage Möbel für den Wohnstil Shabby Chic geeignet: Shabby Chic Möbel sind hell, oft weiß lackiert, aus Holz und wirken durch Schnitzereien und geschwungene Formen romantisch rustikal. Shabby Chic Liebhaber werden meist auf Flohmärkten oder Omas Dachboden fündig. Alte Möbel werden aufpoliert, abgeschliffen oder neu lackiert zum schönen Hingucker mit Geschichte. Diese Schönheit des Unvollkommenen wird heute auch oft industriell gefertigt: Es gibt auf alt gemachte Möbel im Shabby Chic, bei denen die Formgebung vergangener Zeiten aufgegriffen wird und Gebrauchspuren künstlich erzeugt werden. Das kann man übrigens auch leicht selber machen: Mit Lacken und Schleifpapier verpasst man seinen neuen Möbel den für den Shabby Chic typischen Used Look.

Farben im Shabby Chic

Typisch für den Shabby Chic sind zarte, überwiegend matte Farben. Knallige Töne sucht man im Shabby Chic vergebens. Stattdessen kommen Fans von Pastelltönen voll auf ihre Kosten. Beliebt sind Rosé, Türkis, Himmelblau, Violett und Gelb. Kombiniert mit zarten Grautönen, Beige oder Altweiß ergibt sich die typische Farbwelt des Shabby Chic. Schimmernde Accessoires veredeln die hellen und sanften Töne: Silberne Vasen, Kristallleuchter und Paillettenkissen bringen Eleganz. Außerdem unterstreichen Pfingstrosen, Horthensien und Fliederblüten die Farbwelt des Shabby Chic.

Materialien des Shabby Chic

Beim Shabby Chic werden in erster Linie natürliche Materialien verwendet, die bevorzugt älter oder bereits gebraucht sind. So trifft gekalktes Holz auf in die Jahre gekommenes Leder oder Leinen. Der Shabby Chic soll wohnlich und gemütlich sein. Was könnte da besser passen als Samt, Seide oder Baumwolle? Auch Handwerk und Selbstgemachtes haben im Shabby Chic ihren Platz. Darum gehören Strick, Spitze und Gehäkeltes ebenso zum Shabby Chic wie mundgeblasenes Glas, Kristall oder Keramik.

Auch Papier ist typisch für den Shabby Chic, zum Beispiel in Form von Papiertapeten mit romantischen Blumendekoren. Im Shabby Chic geht es um die Liebe zum Detail und die Schönheit des Unvollkommenen. Deshalb sind Einzelstücke aus Kunststoff, Tüll oder Metall durchaus erlaubt und werden einfach mit Naturmaterialien gemixt.

Muster und Motive im Shabby Chic

Kurz gesagt: Hat das Muster eine Geschichte, dann passt es auch zum Shabby Chic. Und Geschichten gibt es bekanntlich viele. Es ist erlaubt, was gefällt. Ranken und Blütendekors sollten jedoch auf keinen Fall fehlen. Auch die Ornamentik traditoneller Kelims oder Orientteppiche gehört zum Shabby Chic. Paisleymuster, Toile-de-Jouy oder Motive aus Flora und Fauna lockern den Shabby Chic ebenfalls auf. Selbst Karos, Streifen und Punkte finden sich im Shabby Chic wieder. Solange sich die Muster farblich ins Gesamtkonzept fügen, dürfen sie nach Herzenslust gemischt werden.

Shabby Chic dekorieren

Auch die Wohnaccessoires im Shabby Chic stammen meist vom Flohmarkt. Beliebt sind filigrane Porzellantassen, abgegriffene Emailleschalen und Krüge, angelaufenes Silberbesteck oder Messingkerzenständer. Matte Metallfassungen erzeugen einen leichten Kontrast zu den pastelligen Mustern aus Flora und Fauna, die meist ausgebleicht auf Textilien, Holz oder Porzellan auftreten. Beliebt sind auch geschliffene Gläser, blinde Spiegel, Kristallleuchter und nostalgische Schirmleuchten. Für eine stimmungsvolle Beleuchtung eigenen sich viele indirekte Lichtquellen wie Lichterketten und weiße, langstielige Kerzen oder Teelichter. Fundstücke aus der Natur dürfen in keiner Shabby Chic Wohnwelt fehlen: Treibholz, Muscheln und Federn werden unbehandelt und mit viel Liebe zum Detail in die Deko integriert.

Entstehung und Entwicklung

Der Stil entstand in den 1980er Jahren im Vereinigten Königreich in Anlehnung an die Einrichtung großer, alter Landsitze der Gentry und war ursprünglich eine Gegenbewegung zu der Neigung der oberen Mittelklasse, sich kostspielige Innenausstattungen im viktorianischen Stil anzuschaffen.

1989 eröffnete die englische Stylistin Rachel Ashwell einen Laden in Santa Monica, Kalifornien, in dem sie mit Flohmarktstücken handelte. Inzwischen ist sie Teilhaberin mehrerer Labels, die der kalifornischen Firma Shabby Chic Brand LCC in Culver City, gehören, die sich auch das Oxymoron Shabby Chic als Warenzeichen schützen ließ. Die Firma stellt unter anderem Stilmöbel her, bei denen neue Gegenstände optisch künstlich „gealtert“ erscheinen, obwohl dies laut Ashwell explizit gerade nicht Bestandteil dieses Stils ist.

„Die zunehmende Beliebtheit von alten gestrichenen Holzmöbeln führt dazu, daß man heutzutage immer mehr Stücke findet, die einem künstlichen Alterungsprozeß unterzogen worden sind, während das echte Alte leider immer seltener wird. Wer ein Stück kauft, das erst noch bearbeitet werden muß, damit es abgenutzt aussieht, hat nicht begriffen, worum es geht, denn der Charme eines Stücks liegt darin, daß es natürlich gealtert ist und nicht in dem durch Manipulation erzeugten Eindruck, es wäre alt.“

Der Einrichtungsstil Shabby Chic hat sich von einer alternativen Gegenbewegung zu einem Trend entwickelt, auch weil er in hohem Maße Aspekte der Nachhaltigkeit aufgreift.

Shabby Chic selber machen

Viele Autoren zeigen ihnen was geht und geben ihnen in ihren Büchern hilfreiche Tipps und Designideen.

Shabby Chic – Auch in Mode und Lifestyle ist dieser Trend vertreten!

Die Bezeichnung Shabby Chic stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt so viel wie schäbiger Schick. Anfangs bezeichnet man damit einen bestimmten Einrichtungsstil, mittlerweile findet dieser Begriff aber auch in der Mode Anwendung.

Ende der 1980er-Jahre hatte die englische Stylistin Rachel Ashwell die Idee, den Look getragener und verschlissener Jeans auf Möbel zu übertragen. Sie startete ihr Business mit dem Verkauf von Flohmarktware und designte bald auch ihre eigenen Möbelstücke, die künstlich auf alt und abgenutzt getrimmt wurden. Rachel Ashwell hatte grossen Erfolg mit ihrer Idee und gilt heute als Begründerin des Shabby Chic. Den Begriff Shabby Chic liess sie sich übrigens als Warenzeichen schützen.

Die stilistischen Kennzeichen von Möbeln im Shabby Style sind vor allem ihr verlebtes Aussehen, das durch künstlich geschaffene Gebrauchspuren wie abgeplatzten Lack erreicht wird. Zusätzlich dazu werden vorrangig natürliche Materialien in zarten Pastellfarben und alte Muster verwendet, um den einzelnen Stücken den Anschein einer langen Vergangenheit zu verleihen. Dies soll laut Rache Ashwell ausserdem ein Gefühl der Vertrautheit und Wertschätzung erzeugen. Das Einfache und Bewährte soll wieder geschätzt werden und die eigenen vier Wände in ein behagliches Zuhause verwandeln.

Obwohl Rachel Ashwell mit ihrer Idee und ihren zahlreichen Läden als Pionierin des Shabby Style gilt, hat man heute auch zahlreiche andere Möglichkeiten, Möbel und Wohnaccessoires im Shabby Stil zu erwerben. Zahlreiche Läden haben sich mittlerweile auf Einrichtungsgegenstände im Shabby Look spezialisiert und verkaufen ihre Waren auch über das Internet. Für alle, die ihr Zuhause im Shabby Look einrichten wollen, lohnt sich auch der ein oder andere Besuch auf Flohmärkten, denn gerade dort können richtige Schnäppchen gemacht werden. Der Shabby Stil hat inzwischen aber auch seinen Weg in die Modewelt gefunden. Man denke nur an Filmstars wie etwa Johnny Depp, der mit seinem Kleidungsstil als Vorreiter des Shabby Looks gelten kann.

Grundlegend für ein Outfit im Shabby Style sind Jeans im Used-Look, T-Shirts aus dünnem Stoff sowie Unmengen von Schmuck wie etwa Lederarmbänder. Die einzelnen Kleidungsstücke dürfen auch gerne in Lagen getragen werden, denn unterschiedliche Längen bei Shirts, Cardigans und Pullovern passen hervorragend zum Shabby Stil.

Wohnstile vorgestellt
  • Leserbewertung
  • bewertet 5 Sterne
    5 / 5 (1 )
  • Deine Bewertung


Letzte Aktualisierung am 25.06.2019 um 06:33 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API